23.07.2015
Neubaustrecke Wendlingen-Ulm: Durchschlag Tunnel Imberg

​Um kurz vor 18 Uhr war es soweit. Das Loch in der Felswand war groß genug, der Presslufthammer verstummte und die Mineure aus Richtung Nordwesten konnten über die Felsbrocken klettern, ihrer Tunnelpatin Barbara Neidlinger im südwestlichen Vortrieb die Hand schütteln und Blumen überreichen.
„Es ist ein großer Tag für die Mineure“, sagte Barbara Neidlinger. Sie steht seit 22. April diesen Jahres, als der Tunnelanstich gefeiert wurde, den Mineuren am Imberg als Tunnelpatin zur Seite.
Stefan Kielbassa, DB- Projektleiter für die Abschnitte Albhochfläche war ebenfalls zum Durchstich angereist.
„Mein Glückwunsch gilt allen Beteiligten, dass wir nach nur 3 Monaten den knapp 220 Meter langen bergmännischen Tunnelabschnitt durchschlagen konnten“. Laut Kielbassa liegen die Arbeiten im Zeitplan. Der Tunnel soll bis Mitte kommenden Jahres im Rohbau fertiggestellt sein.

Mit 499 Metern zählt der Tunnel Imberg zu den kürzeren Tunneln des Bahnprojektes Stuttgart- Ulm und wird in teils offener und teils in bergmännischer Bauweise erstellt. Aufgrund des zweigleisigen Streckenverlaufs im Tunnel weist er mit rund 140 Quadratmetern einen Querschnitt auf, der deutlich größer ist als bei den langen Tunnel der Neubaustrecke. 

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